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Apotheke zur Eiche

Die Apotheke zur Eiche ist grundsätzlich eine Apotheke im klassischen Sinne. Ein Ort also, an dem Arzneimittel ordnungsgemäss erworben werden können. Daraus ergibt sich unser primäres Ziel: Wir möchten, dass Sie gesund werden und gesund bleiben. Dafür beraten wir Sie und nehmen uns Zeit dafür.

Ein bisschen weniger klassisch ist unser Standort, denn dieser befindet sich in Herisau (Kanton Appenzell Ausserrhoden) und damit im Herzen der Naturheilkunde.

Das Appenzellerland hat sich seit längerer Zeit als Kerngebiet für Naturheilmittel in der Schweiz etabliert. Die Verbindung des lange Zeit grossen Bauerstandes mit der Natur und Behörden, welche keine allzu restriktive Haltung gegenüber Naturheilmitteln einnehmen und -nahmen, sorgte wohl dafür, dass sich hier die Naturheilkunde besonders gut entwickeln konnte. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verfügt neben der eidgenössischen Zulassung (Swissmedic) über eine zusätzliche Zulassungspraxis, welche ein grösseres Angebot an Naturheilmittel bewirkt als in der Rest der Schweiz. 

Diese gesetzliche Grundlage ermöglicht es uns, Ihnen eine breitere Produktpalette anbieten zu können. Momentan sind noch etwa 700 Präparate AR-registriert. Diese entsprechen dem Selbstmedikationsbe­reich, sie dürfen im Rahmen der Abgabekompetenzen ausschliesslich im Kanton Appenzell Ausserrhoden in Verkehr gebracht werden.

Geschichte

Als gegen Ende des 19. Jahrhundert Ludwig Wilhelm Lobeck die Apotheke im Zentrum Herisaus abriss und neu errichtete, hatte sie bereits seit einem halben Jahrhundert bestanden. Gegründet wurde die Apotheke 1832, in einer Zeit, als in den Apotheken die Mehrheit der Arzneimittel noch selbst hergestellt wurden. Der Neubau der Apotheke kann auch im Zusammenhang der Veränderung des Apothekerwesen gegen Ende des 19. Jahrhunderts gesehen werden. Der Aufstieg der pharmazeutischen Industrie veränderte die Funktion der Apotheken, welche nun vermehrt Arzneimittel prüften und den Kunden beratend zur Seite standen. 

1894 – sechs Jahre nach der Neuerrichtung – wurde die Apotheke an Arnold Lobeck übergeben. Er gab ihr den Namen «Lobeck Apotheke». Lobeck kaufte im Übrigen 1931 auch die im gleichen Stil erbaute Zürcher Bellevue Apotheke, die noch immer im Besitz seiner Nachkommen ist. Ein weitere Zäsur markierte das Jahr 1941. Joachim Fortunatus Meyer erwarb die Apotheke Lobecks und gab ihr den bis heute bestehenden Namen «Apotheke zur Eiche». Seither ist Meyers Familie im Besitz des Geschäftes. 

Joachim Fortunatus Meyer erwarb die Apotheke Lobecks und gab ihr den bis heute bestehenden Namen «Apotheke zur Eiche»

1991 wurde Elisabeth Baudenbacher-Meyer die Geschäftsführerin. Im selben Jahr geschah auch die Integration der von ihr 1984 gegründeten Parfumerie Anker. Das seither als «Parfumerie zur Eiche» gleich neben der Apotheke geführte Geschäft verdeutlicht die immer grösser werdenden Grenzbereiche zwischen Schönheit und Gesundheit. Mit Catherine Baudenbacher-Dillier begann ab 2009 auch die dritte Generation in der Apotheke mitzuwirken. Sie konzentrierte sich auf die neuen Bereiche, welche u.a. durch die Veränderungen des Arzneimittelgeschäfts entstanden. Dazu gehörte die Gründung der Versandapotheke zur Eiche. Damit wurde die Apotheke zur Eiche zu einer der ersten Apotheken in der Ostschweiz, welche die Bewilligung hatten, Arzneimittel per Post verschicken zu können.

Die Eröffnung des «Sanitätsgeschäfts zur Eiche» (2012) und die Gründung des «Pharmavertriebs zur Eiche» (2012) stehen für die Weiterentwicklung der «zur Eiche»-Geschäftsfelder. Mit dem Sanitätsgeschäft können Kunden auf ein stark vergrössertes Angebot von Gesundheitsprodukten zugreifen.

Seit 2014 verfügt die Apotheke zur Eiche über einen Onlineshop und ist damit eine der ersten Schweizer Online Apotheken. Er ist Teil einer Strategie, welche die Apotheke für die Entwicklungen der Zukunft offen machen soll und den neuen (Online-)Einkaufsverhalten der Kunden Rechnung trägt.